Tierfreundliches Wohnen
Dazu gehört es, Gebäudebrüter zu unterstützen.
Viele Tierarten haben sich über die vergangenen Jahrhunderte hinweg so gut an den Menschen und sein urbanes Umfeld angepasst, dass sie zu sogenannten Kulturfolgern geworden sind. Dies bedeutet, dass sie vom Menschen in irgendeiner Form abhängig sind. So benötigen diese Tiere „Nischen“ am Haus zum Brüten oder Überwintern. Dazu gehören Eulen und Fledermäuse im Dachstuhl oder Schwalben im Stall und Mauersegler an der Fassade. Auch Türkentauben und Haussperlinge brüten gerne in Menschennähe, z.B. unter dem Dach.
Heutzutage sind Häuser besser gedämmt und bieten kaum noch Nischen, weshalb diese durch Nistkästen verschiedener Art imitiert werden können. Dazu zählen sowohl typische Nistkästen für Gartenvögel als auch Schwalben- und Fledermauskästen, die man an den Fassaden befestigen kann. Einige Nistmöglichkeiten können bereits beim Bau des Hauses in die Fassade integriert werden, z.B. für Mauersegler und Fledermäuse.
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